Grillen

Grillen sind die bekanntesten Futtertiere, da sie regelmäßig über den Handel zu beziehen sind und ein gutes, leicht verdauliches Futter für viele Terrarientiere darstellen. Gängige Arten sind das Heimchen (Acheta domesticus), die Zweifleckgrille (Gryllus bimaculatus) und die Steppengrille (G. assimilis). Letztere sind nicht so gefürchtet wie Heimchen, die sich auch in Wohnungen halten können. G. bimaculatus und assimilis springen weniger und sind etwas träger. 

Behälter :

Glattwandige, dichtschließende Behälter mit ausreichend großer Lüftungsfläche, um Schimmel oder Geruchsbildung vorzubeugen. Bestens bewährt haben sich die sog. "Toy-Boxen" von Curver, die es in verschiedenen Größen auch in  transparenter Ausführung gibt, was eine ständige Sichtkontrolle der sprung- und ausbruchfreudigen Insassen ermöglicht.

Ausstattung :

Mit einem Lötkolben kann man in die ausgeschnitten Lüftungsflächen z.B. Bronzegaze einschmelzen und somit ausbruchsicher abdichten. Als Bodengrund kann man etwas Sand einstreuen, auf dem die Grillen besser laufen können als auf dem glatten Plastikboden. Versteckmöglichkeiten und eine Vergrößerung der Lauffläche bieten 2-4 Lagen Eier- kartons. Ein flaches Wasserschälchen deckt das Trinkbedürfnis, wobei ein eingelegtes Taschentuch das Ertrinken kleiner Larven verhindert. Alternativ kann auch eine standfeste Volgeltränke entsprechend präpariert weden. Zur Eiablage benötigen die Weibchen feuchte Erde oder ein ähnliches Substrat, das nicht austrocknen darf. Je nach Bedarf kann man die Schale mit den Eipaketen in einem separaten Behälter unterbringen. 

  

Futter :

Als Trockenfutter können Matzinger Vollkornflocken, Weizenkleie, Fischfutter oder spezielles Heimchenfutter (z.B. Firma Fauna Topics) verwendet werden. Als Feuchtfutter werden diverse Grünpflanzen oder ein Brei, der aus Trockenfutter, Wasser und Vitamn-Mineral-Präperaten angerührt ist, angenommen.

Temperatur :

günstig sind Temperaturen um die 30°C

Arbeitsaufwand : Das Feuchtfutter sollte regelmäßig erneuert werden (alle 2-3 Tage). Das Brutsubstrat ist immer leicht feucht zu halten, daher ist eine Bodenheizung eher ungünstig.

Lebensdauer :

Heimchen/Steppengrillen ca. 12 Wochen, Zweifleckgrillen ca. 6 Wochen